Forschung


Klimts Atelier in Wien-Hietzing & der Verein "Gedenkstätte Gustav Klimt"


Nachdem Gustav Klimt im Jahr 1911 sein Atelier im Hinterhof eines Hauses in der Josefstädter Straße im
8. Wiener Gemeindebezirk aufgeben musste, nützte er auf Vermittlung eines  Künstlerkollegen ab 1911 bis zu seinem Tod im Jahr 1918 ein malerisches Gartenhaus im 13. Wiener Gemeindebezirk als Atelier und wohnte auch zeitweise dort. Der Künstler schuf in diesem Refugium rund fünfzig Gemälde und hunderte Zeichnungen. Sein Atelier in der Feldmühlgasse 11 wurde zum privaten Treffpunkt zahlreicher Künstlerkollegen, nicht unweit davon wohnten u. a. Felix Albrecht Harta und Egon Schiele. 

Der Verein "Gedenkstätte Gustav Klimt" (kurz: Klimt-Verein) kämpft seit den 1990er-Jahren erfolgreich für den Erhalt dieses Ateliers samt zugehörigem Garten. 2014 wurde diese Bürgerinitiative für ihr Engagement mit dem Preis der Europäischen Union für das Kulturerbe - dem "Europa Nostra Award" - ausgezeichnet.

Im Rahmen einer Forschungskooperation mit der Klimt-Foundation wurden die Meilensteine des Klimt-Vereins und die damit verbundene Geschichte von Klimts Atelier in der Feldmühlgasse erstmals umfassend in Buchform dokumentiert. Die Publikation erschien im Herbst 2014 als erster Band der Reihe Edition Klimt.

Verein Gedenkstätte Gustav Klimt
www.klimt.at

Klimt Villa - Gustav Klimt Atelier – Kultur, Kunst & Event GmbH
www.klimtvilla.at