Klimt–Info

1886–1888: Die Feststiegen im

Wiener Burgtheater


1886 werden Gustav und Ernst Klimt sowie Franz Matsch als „Künstlercompagnie“ beauftragt, die Geschichte des Theaters an den Decken der beiden Prunkstiegen des von Karl von Hasenauer (18331894) neu erbauten Wiener Burgtheaters zu gestalten. Dieser erste öffentliche Auftrag bedeutete einen beruflichen Karrieresprung und war gekrönt von der Verleihung des Goldenen Verdienstkreuzes durch Kaiser Franz Joseph I. im Jahr 1888.

Im zehn Gemälde umfassenden Zyklus finden sich vier Werke von Gustav Klimt: Thespiskarren, Shakespeares Globetheater, Altar des Dionysos und Theater in Taormina. In Shakespeares Globetheater  findet sich zudem das einzig gemalte Selbstporträt des Künstlers.

1990 wurden die Entwurfszeichnungen für die Deckenbilder der Feststiegen auf dem Dachboden des Burgtheaters entdeckt und sind nach umfangreichen Restaurierungen in einer permanenten Ausstellung im „Angelika Prokopp Foyer-Klimtraum" im Burgtheater zu sehen.


Burgtheater Wien
www.burgtheater.at