Klimt–Info

1900–1916: Sommerfrische am Attersee 


Vergleichbar mit Claude Monets Giverny, Paul Cézannes Provence und Egon Schieles Krumau präsentiert sich der Attersee als einzigartige Wirkungsstätte von Gustav Klimt. Der weltberühmte Maler verbrachte die Sommermonate zwischen 1900 und 1916 regelmäßig in dieser Region. Am Attersee entstand der überwiegende Teil seiner über 50 bekannten Landschaftsgemälde, die wesentliche Akzente in der Malerei der Klassischen Moderne gesetzt haben.

Bereits im Jahr 2003 wurde Gustav Klimt am Attersee mit einem Themenweg gewürdigt. Anlässlich des 150. Geburtstages des Jugendstilkünstlers am 14. Juli 2012 wurde das Gustav Klimt-Zentrum in prominenter Lage an der vom Künstler gemalten Schlossallee auf Impuls von Peter Weinhäupl und Sandra Tretter in Kooperation mit dem Leopold Museum und zahlreichen privaten Leihgebern in Kammer-Schörfling am Attersee eröffnet.

Mit Saisonstart im März 2015 übernahm die Klimt-Foundation die wirtschaftliche und wissenschaftliche Leitung des Dokumentationszentrums am Attersee. Eine multimediale Ausstellung informiert seither über Klimts Sommerfrische am Attersee und seine Aufenthalte in Litzlberg (Bräuhof), Kammer (Villa Oleander) und Weißenbach (Forsthaus).


Gustav Klimt-Zentrum am Attersee
www.klimt-am-attersee.at