Forschung

Ausstellungsbeteiligungen

Im historisch bedeutenden Jahr 2018 würdigte die Klimt-Foundation den Weltkünstler Gustav Klimt in Wien und am Attersee mit zahlreichen Projekten. Klimts letztes unvollendetes Gemälde "Die Braut" befindet sich in der Kunstsammlung der Klimt-Foundation und bildete den Ausgangspunkt einiger Projekte der gemeinnützigen Privatstiftung anlässlich des 100. Todestages.

Museo di Roma-Palazzo Braschi, Rom, 27.10.2021-27.03.2022

Rom feiert im Jahr 2021 den 150. Jahrestag seiner Erhebung zur Hauptstadt des geeinten und neu gegründeten Königreichs Italien. Das Museo di Roma zeigt aus diesem Anlass eine spektakuläre Schau, die sich Gustav Klimts Schaffen, den vielschichtigen und impulsgebenden Vernetzungen des Malergenies mit Italien und den Errungenschaften der Wiener Secession widmet. Belvedere-Kurator Franz Smola konzipierte die Schau, die von Sandra Tretter, wissenschaftliche Leiterin der Klimt-Foundation, und Maria Vittoria Marini Clarelli, Sovrintendente ai Beni Culturali di Roma, ausgestaltet wurde. Ein umfangreicher Ausstellungskatalog, in dem u.a. Sandra Tretter und Peter Weinhäupl erstmals Klimts Italien Reisen und Inspirationsquellen ausführlich darlegen, begleitet diese Schau.

Die gemeinnützige Klimt-Foundation steuert, neben dem Wiener Belvedere und privaten Leihgebern, zahlreiche Exponate bei. So wird das bedeutende Gemälde Die Braut (1917/18, unvollendet) nach über 80 Jahren erstmals wieder im Ausland präsentiert. Auch Freundinnen I (Die Schwestern) (1907), ein Gemälde, das Klimt während seiner Sommerfrische am Attersee schuf und bereits 1910 auf der Biennale di Venezia gezeigt wurde, wird in Rom ausgestellt sein. Rund 60 zusätzliche, hochkarätige Objekte aus der Stiftungskollektion, u.a. Zeichnungen des Meisters, Autografen, Fotografien und Plakate für die Schauen der Wiener Secession komplettieren diese vielfältige Ausstellung.

Leopold Museum, Wien, 22.06.2018-04.11.2018

Sandra Tretter, wissenschaftliche Leiterin der Klimt-Foundation, folgte der Einladung des Leopold Museums und präsentierte im Rahmen der großen Klimt-Sonderschau die Werkgenese zu Klimts letzter, großformatiger Allegorie. Dabei wurde u.a. erstmals das einzige erhalten gebliebene Skizzenbuch des Künstlers gezeigt, das einen intimen Einblick in den Werkprozess des Gemäldes gab.